Höttcher fordert andere Schließzeiten für den Rüninger Bahnübergang Vorlaufzeiten am Bahnübergang Rüningen zu kurz
Vor dem Hintergrund des schweren Unfalles am Bahnübergang Rüningen, der Kollision zwischen einem Lastzug und der Regionalbahn hat der Landtagsabgeordnete Höttcher jetzt die Deutsche Bahn AG in Hannover kontaktiert.
Braunschweig - In seinem Brief schreibt der Abgeordnete nach einem Vorgespräch mit der Bahn AG, Hannover:
Am Bahnübergang zwischen BS-Timmerlah und BS-Stiddien ist in der Regel mit unverhältnismäßig langen Wartezeiten zu rechnen. Vom Schließen der Schranken bis zum Passieren des Zuges vergehen teilweise 3 Minuten. Wartezeiten zwischen den Zügen betragen bei geschlossener Schranke nicht selten bis zu 4 Minuten.
Im Verhältnis dazu erscheint mir die Vorlaufzeit am Bahnübergang in BS-Rüningen bedeutend zu kurz. Hier vergehen lediglich 20 Sekunden zwischen dem Aufleuchten des Rotlichtes und dem Schließen der Schranken. Nach nur weiteren 18 Sekunden passiert der Zug den Bahnübergang.
Wohlwissend, dass die Schließzeiten hier nicht Ursache des Zugunglücks waren, möchte ich anregen, für diesen Bahnübergang eine Neuregelung herbei zu führen. Persönlich halte ich die extrem kurzen Vorlaufzeiten in Rüningen für bedenkllich.
Ich bitte Sie daher, sich dieser Angelegenheit an zu nehmen und die Möglichkeit einer Anpassung der Schließzeiten zu prüfen.
Ihrer Antwort sehe ich gerne entgegen udn verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Carsten Höttcher "
aktualisiert von Menges, 22.02.2010, 17:52 Uhr |